| Das Jahr der europäischen Landschildkröten
fängt in der Regel zu Beginn des Frühlings an. Sie werden in ihrer Überwinterungsgrube
im Gewächshaus zum Teil unruhig oder drehen sich.
Wahrscheinlich spüren sie auch die Veränderungen in der Natur. Dann wird
es langsam Zeit, den Deckel zu öffnen. |
| Wir öffnen also den Deckel und
entfernen die Strohschicht. So merken die Schildkröten die Wärme und die
Helligkeit und haben die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob sie schon
wach werden oder noch starren wollen. Die Erde in der Überwinterungsgrube
ist feucht und kalt, deshalb dauert es ein paar Tage. |
| Sind sie erst einmal erwacht, beginnen sie fast
sofort mit der Futteraufnahme. Wichtig ist auch, dass Wasser bereitsteht,
denn die Schildkröten müssen ihre Verdauung wieder in Gang bringen. |
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Erwachen ist Schwerstarbeit für
die Schildkröten. Hier zwei Jungtiere. |

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Unsere adulten Landschildkröten,
wie sie langsam die Hibernation beenden. |
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| Will ich schon oder will ich noch nicht. |

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Über die Wintermonate ist genügend Gras im
Gewächshaus gewachsen, so dass die Schildkröten schöne
Versteckmöglichkeiten vorfinden und sich immer wieder zurück ziehen
können. |
| Fast alle Jungtiere sind munter. |

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| In den nächsten Wochen und Monaten sind die
Schildkröten sehr aktiv. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Futteraufnahme
und der Fortpflanzung. Wir halten unsere europäischen
Landschildkröten nicht nach Geschlechtern getrennt. Das Gehege ist
groß genug und bietet viele Versteckmöglichkeiten, so dass die Weibchen
die Gelegenheit haben, den Männchen aus dem Weg zu gehen. |
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| Unser "alter Herr" im zeitigen Frühjahr. Deutlich
zu sehen, dass noch keine Futterpflanzen gewachsen sind. |

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Die Schildkröten bei ihrer
"Lieblingsbeschäftigung". Zumindest bei den Männchen. Kurz
nach der Winterstarre sind sie rege am Paaren. |
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erstes Sonnenbad, rechts im frisch aufgekalktem Gehege |
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| Ab April/Mai erfolgt bei den adulten Weibchen
die Eiablage. Die Tiere sind einige Tage vorher unruhig, laufen viel herum
und machen Probegrabungen. Erst wenn ihnen eine Stelle wirklich zusagt,
beginnen sie, ihr Gelege abzusetzen. Weibchen können bis zu drei Gelege
im Jahr machen. |
| Dieses Thb-Weibchen hat den Legehügel verschmäht. Wenn wir
nicht gesehen hätten, wo sie legt, hätten wir das Gelege wahrscheinlich
nicht gefunden, weil dort nicht vermutet. |

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| Ein Tm-Weibchen beim "Sortieren" der Eier. |

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